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Unsere Produkte zum Rezept:
Gemüsemesser MEGA (Art.-Nr.: 43390), Schneidbrett (Art.-Nr.: 37540), Gemüsemesser CUISINA (Art.-Nr.: 43301), Schneidbrett LLDPE rot (Art.-Nr.: 39016), Universalmesser Keramik (Art.-Nr.: 41734), Käsereibe GREENS (Art.-Nr.: 30885), Dessert-Vorspeisenringe (Art.-Nr.: 48176), Handreibe EXTREME (Art.-Nr.: 24972), Schneebesen Silikon (Art.-Nr.: 43056), Dick-/Dünn Schneider (Art.-Nr.: 45331)

Zutaten
Zubereitung
1. Den Lauch quer in sehr feine Streifen schneiden. Zusammen mit dem Bulgur in etwa 250 ml Wasser
aufkochen. Mit Deckel bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Danach weitere 10 Minuten quellen
lassen.
2. Die Karotte und die Kohlrabi in feine Streifen hobeln.
3. Das Dressing aus Essig, Honig, Salz, Pfeffer und 4 EL Olivenöl machen. Öl erst am Schluss nach und
nach zugeben und sehr gut verrühren. Unters Gemüse mischen.
4. Die Eier werden in die lauwarme Bulgurmasse geschlagen und verrührt.
5. Dann wird mit Salz, Pfeffer, Koriander und der Zitronenschale gewürzt.
6. Mit den Vorspeisenringen werden einzelne Bratlinge ausgestochen und in heißem Fett rausgebraten.
7. Rauke bzw. Ruccola werden unter die Gemüsestreifen gehoben.
8. Wenn die Buletten goldbraun sind, werden sie mit dem Gemüse angerichtet. Mit den Gänseblümchen
garnieren.
Infos zum Gericht
Bratlinge sind abwechslungsreiche Outdoor-Snacks (Biergarten!!!). Sie schmecken kalt und warm, sind leicht zu transportieren und man kann sie aus der Hand essen. Bratlinge kann man aus Reis (vom Vortag) machen, aber auch aus geschrotetem Getreide, aus vorgekochten Kartoffeln (mit Ei, Sahne und Semmelbröseln), aus Linsen oder Kichererbsen. Bulgur ist ein vorgekochter (hydrothermisch vorbehandelter) Weizen (Parboiledweizen). Nach der anschließenden Trocknung wird die freigelegte Kleie mechanisch entfernt. Danach wird das Korn grob oder fein mit einem „Grütze-schneider“ geschnitten. Er wird hauptsächlich aus Hartweizen hergestellt und ist ein Hauptnahrungsmittel im Vorderen Orient, ähnlich wie der Couscous in Nordafrika, der wie Speisereis oder (nach mehrstündigem Einweichen ohne Kochen) als Salat (Taboulé, K?s?r) verzehrt wird. Der Kohlrabi auch Oberkohlrabi, Oberrübe, Rübkohl und Stängelrübe, in Wien Kohlrübe genannt, ist eine Gemüsepflanze. Er ist eine der vielen Zuchtformen des Gemüsekohls. Genutzt wird hier die verdickte, oberirdische Sprossachse (Sprossknolle). Die Bezeichnung Kohlrabi leitet sich von den lateinischen Bezeichnungen rapa, rupum = Rübe und caulis = Kohl ab und bedeutet somit Kohlrübe. 100 g Frischsubstanz des essbaren Anteils der Knolle enthalten im Mittel 91,6 g Wasser, 1,9 g Protein, 0,1 g Fett, 3,8 g Kohlenhydrate und 1,4 g Ballaststoffe. An Mineralstoffen sind Kalium (380 mg), Calcium (70 mg), Phosphor (50 mg), Magnesium (45 mg) und Eisen (0,9 mg) zu nennen. An Vitaminen sind Vitamin C (65 mg), Vitamin A (Carotin, 0,2 mg), Vitamin B1 (0,05 mg), Vitamin B2 (0,05 mg) und Niacin (1,8 mg) vorhanden. Der Energiewert beträgt 103 kJ (= 24 kcal). Der Geschmack des Kohlrabi beruht auf dem Gehalt an Zucker, Fruchtsäuren und Senfölglykosiden. Bei den Fruchtsäuren dominieren Äpfelsäure und Citronensäure deutlich.Kohlrabiblätter haben gegenüber der Knolle einen rund doppelt so hohen Gehalt an Vitamin C, der Gehalt an Carotin ist 100 mal so hoch, der von Calcium und Eisen 10 mal so hoch. Früher wurde für Lauch im deutschsprachigen Raum hauptsächlich die Bezeichnung „Porree“ benutzt. In den letzten Jahren hat sich allerdings die früher nur im Süden gebräuchliche Bezeichnung „Lauch“ immer weiter ausgebreitet. In einigen Regionen Deutschlands bezeichnet der Begriff „Lauch“ des Weiteren einen tollpatschigen, geistig langsamen Menschen.Der Lauch ist eine Kulturform des Ackerlauchs, welcher wild im Mittelmeerraum vorkommt und in verschiedenen Formen kultiviert wird. Lauch war schon um 2100 v. Chr. bekannt. Der sumerische Herrscher Urnammu ließ ihn in den Gärten der Stadt Ur anbauen. Auch im alten Ägypten war Lauch in Verwendung. Er soll den Arbeitern, die die Pyramiden erbauten, als Nahrung gedient haben. Danach war Lauch in der Antike im gesamten Mittelmeergebiet geschätzt. Vom römischen Kaiser Nero wird berichtet, er habe den Lauch auf Grund des enthaltenen Senföls bevorzugt. Wegen dieser Leidenschaft wurde Nero auch als „Porrophagus“ (Lauchfresser) bezeichnet. Lauch war im altgermanischen Ritual so heilig, dass er einer Rune den Namen gab. Wahrscheinlich ist der Lauch im Mittelalter aus Italien nach Mitteleuropa gekommen. Auf den britischen Inseln soll er vom Britenkönig Cadwallader um 640 als Erkennungszeichen für seine Truppen verwendet worden sein. Lauch enthält Vitamin C, Vitamin K und Folsäure sowie die Spurenelemente Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Mangan. Der „Fruchtsaft“ des Lauchs wirkt antibakteriell.